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Netzwerkstelle LebensLanges Lernen - Modellregion Hamburg

KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V.

Deutsche Berufsbildungspolitik

Auf dieser Seite finden Sie Informationen:

» Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR)

» DECVET

» Die jeweiligen Amsblätter, Mitteilungen, Strategiepapiere, Flyer, Broschüren oder Infoblätter finden Sie im Menü Arbeitsordner zum Download.


Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR)

Mit dem Entwurf des Deutschen Qualifikationsrahmens für Lebenslanges Lernen liegt erstmals ein umfassendes, bildungsbereichsübergreifendes Profil für in Deutschland erworbene Kompetenzen vor.

Als nationale Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) berücksichtigt der DQR die Besonderheiten des deutschen Bildungssystems und soll zur angemessenen Bewertung und Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa beitragen.

Der DQR zielt auf Transparenz, Verlässlichkeit, Durchlässigkeit sowie Qualitätssicherung des deutschen Qualifikationssystems.

Gleichwertigkeiten und Unterschiede von Qualifikationen sollen sichtbarer gemacht werden. Für die Akteure im Bildungs- und Beschäftigungssystem ist der DQR ein Übersetzungsinstrument, um Qualifikationen sowohl im europäischen Kontext der acht Niveaustufen des EQR als auch bildungsbereichsübergreifend national besser einordnen zu können.

Um die Mobilität von Lernenden und Beschäftigten innerhalb Europas zu fördern, erleichtert der DQR die Anerkennung von in Deutschland erworbenen Qualifikationen in Europa.

Der DQR soll die Orientierung der Qualifikationen an Kompetenzen und die Orientierung der Qualifizierungsprozesse an Lernergebnissen fördern (Outcome-Orientierung).

So soll er die Möglichkeiten der Anerkennung und Anrechnung von Ergebnissen nicht formalen Lernens (z. B. Fort- und Weiterbildung) und informellen Lernens (Lernen außerhalb des formalen Bildungswesens) verbessern und das Lebenslange Lernen insgesamt stärken.

Zunächst werden alle formalen Qualifikationen des deutschen Bildungssystems in den Bereichen Schule, Berufliche Bildung, Hochschulbildung und Weiterbildung einbezogen. Zukünftig sollen auch Ergebnisse des nicht formalen und informellen Lernens berücksichtigt werden.


Leistungspunktesystem in der beruflichen Bildung DECVET

2007 wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Pilotinitiative "DECVET - Entwicklung eines Leistungspunktesystems in der beruflichen Bildung" gestartet.

Im Fokus der Initiative steht die Durchführung von Pilotprojekten zur systematischen Erprobung eines Leistungspunktesystems zur Erfassung, Übertragung und Anrechnung von Lernergebnissen bzw. Kompetenzen von einem Teilbereich des beruflichen Bildungssystems in einen anderen.

Mit der Entwicklung eines deutschen Leistungspunktesystems werden folgende Ziele verbunden:

  • Erhöhung der Transparenz von Qualifikationen und Lernergebnissen,
  • Öffnung und Flexibilisierung der Zu- und Übergänge beruflicher Bildungswege,
  • Vermeidung von Warteschleifen, redundanten Qualifizierungen und Bildungssackgassen,
  • Bessere Verknüpfung der Lernorte und Erhöhung der Kooperation der Bildungseinrichtungen,
  • Validierung und Anrechnung von informell erworbenen Lernergebnissen und
  • Steigerung der Mobilität von Einzelpersonen in der Berufsausbildung.

Dabei erfolgt die Entwicklung des Leistungspunktesystems auf der Basis des bestehenden deutschen Berufsbildungssystems und unter Berücksichtigung seiner strukturbestimmenden Besonderheiten.

 

Quelle: www.decvet.net (zuletzt abgerufen am 16.11.2011)


Kontakt

Ihre Ansprechpartnerinnen der Netzwerkstelle LebensLanges Lernen


Andrea Krause
Referentin
E-Mail: krause@kwb.de
Tel.: 040 334241-365


Elke Moritz
Projektleitung
E-Mail: moritz@kwb.de
Tel.: 040 334241-330

 

Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.

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